Baunscheidt-Therapie

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diese Methode von Carl Baunscheidt entdeckt und hatte bereits damals eine große Anhängerschaft, wie etwa Napoleon III und Hoffmann von Fallersleben, der dem „Lebenswecker“ sogar ein eigenes Gedicht widmete.

Vorgehensweise: Der sogenannte Lebenswecker wird über das zu behandelnde Hautareal geführt, so dass ganz feine Öffnungen in der Haut entstehen. Anschließend wird das spezielle Baunscheidtöl eingerieben, was den mechanischen Reiz noch durch Wärme verstärkt. Es kann damit eine Durchblutungssteigerung und eine Gewebelockerung  erreicht werden. Außerdem wird versucht, die körpereigene Abwehr zu stimulieren, den Stoffwechsel anzuregen und schmerzverursachende Blockaden zu lösen und abzubauen.


Diese Therapie kann besonders bei folgenden Beschwerdebildern angewandt werden:

  • Stoffwechselstörungen wie Rheuma, Gicht und erhöhte Harnsäure

  • Gelenk- & Rücken-Schmerzen

  • Hexenschuss

  • Tinnitus

  • Spannungskopfschmerzen

  • Migräne

  • Allgemeine Schmerzen

  • Durchblutungsstörungen

  • Schilddrüsenfunktionsstörungen

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