Naturheilverfahren
In der naturheilkundlichen Therapie geht es immer darum, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu unterstützen. Heilen kann der Körper sich nur selbst…
Zu allen hier aufgeführten Methoden verfüge ich auch persönlich über langjährigie, eigene Erfahrung. Besonders nutzbringend im Sinne einer ganzheitlichen Heilung kann auch die Kombination verschiedener Elemente und die Verbindung mit der Yogatherapie sein.
Ganzheitliche Beratung zu Ernährung und Lebensweise (auf Wunsch speziell nach Ayurvedischen Gesichtspunkten inkl. Dosha-Typing)
Schon Sebastian Kneipp (1821-1897) wusste: „Wenn der Vater vieler Krankheiten unbekannt ist, die Mutter ist immer die Ernährung.“
Zu folgenden Beschwerden, Erscheinungen und Befindlichkeiten sind Empfehlungen zu Ernährung und Lebensweise bekannt. Ich berate Sie gerne ausführlich!
• Adipositas
• Akne
• Arteriosklerose
• Bluthochdruck / Hyertonie
• Cellulite
• Chronische Schmerzen
• Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
• Ekzeme
• Erkältungen / Infekte
• Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
• Gicht
• Haarausfall
• Kariesneigung
• Kinderwunsch
• Krampfadern
• Migräne
• Muskelkrämpfe
• Neurodermitis
• Osteoporose
• Pille
• PMS
• Psoriasis
• Rauchen
• Reizdarm
• Rheuma
• Schlafstörungen
• Schwangerschaft und Stillzeit
• Sodbrennen
• Stress, Müdigkeit, Erschöpfung
• Verstopfung
• Wechseljahre
• Zahnfleischbluten, -entzündungen
Auch im Ayurveda geht man davon aus, dass viele Beschwerden durch ein gestörtes Agni (Körper- bzw. Verdauungsfeuer) verursacht werden. Diese Störungen können durch ein falsches Trink- und Essverhalten und eine unzuträgliche Lebensweise hervorgerufen werden. Ayurveda hat seine Wurzeln in Indien und wird dort seit über 3000 Jahren praktiziert. Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit oder das Wissen vom Leben und ist eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert.
Zur ayurvedischen Heilkunde gehört eine spezielle Ernährungslehre, bei der die Doshas eine wichtige Rolle spielen. Es gibt daher für jeden Konstitutionstyp andere Ernährungsempfehlungen. Dosha bezeichnet die drei verschiedenen Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha im Ayurveda, die dem Menschen seine individuelle Konstitution verleihen und seine körperliche und geistige Funktion regulieren. Jeder Mensch wird danach mit einer ihm eigenen Konstitution, d.h. einer nur ihm eigenen Mischung der drei Doshas geboren. Diese festliegende Konstitution (Prakriti) stellt für die jeweilige Person die individuelle Norm eines ausgeglichenen Zustandes dar. Dabei kann durchaus eines der drei Doshas stark überwiegen. Erst wenn das Gleichgewicht der Doshas relativ zur Konstitution ins Ungleichgewicht gerät, was durch schlechte Angewohnheiten, falsche Ernährung, Überarbeitung usw. geschehen kann, entsteht ein unnatürlicher, potentiell krank machender Zustand (Vikriti). Im Ayurveda wird daher gestrebt, den Zustand der Prakriti aufrechtzuerhalten. Im Falle einer Erkrankung wird die Krankheit im Ayurveda immer im Hinblick auf die Konstitution bzw. auf ein aus dem Gleichgewicht geratenes Dosha behandelt, und zwar so, dass der Zustand des individuellen Gleichgewichts wieder hergestellt wird.
Ayurvedische Ernährungsprinzipen richten sich nach der Dosha-Typisierung (Dosha Typing) und beziehen die Geschmacksrichtung, Zusammensetzung und Zubereitungsform ein. Kein Lebensmittel ist somit grundsätzlich für jeden Menschen gleich gut oder schlecht. Dabei stehen individuelle Ernährungs- und Lebensempfehlungen zum Ausgleich der körperlichen und psychischen Konstitution, diätetische Konzepte zur Behandlung von Befindlichkeits-störungen und ernährungsbedingten Krankheitsbildern sowie eine einfühlsame und auf der ayurvedischen Psychologie basierende Beratung im Vordergrund.
Behandlungsschwerpunkte: Entsäuern, Gewichtsreduktion
Müde? Schlapp? Energielos? Oder gar krank?
Die moderne Ernährungs- und Lebensweise kann leicht zu einer Übersäuerung des Organismus führen. Entsprechend viele Menschen kämpfen heutzutage mit einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt - und viele ahnen gar nicht, dass eine Übersäuerung für ihre Beschwerden verantwortlich ist oder zumindest maßgeblich an deren Entstehung beteiligt war.
Durch ein ausführliches Anamnesegespräch wird ermittelt, welche Faktoren zu einer Übersäuerung des Körpers führen/geführt haben und es wird erklärt, welche schädlichen Folgen daraus resultieren/können. Anschließend wird aus den drei Säulen meiner therapeutischen Arbeit aus Naturheilkunde, Yogatherapie und ganzheitliche Beratung zu Ernährungs- und Lebensweise ein individueller Therapieplan erstellt.
Durch ein ganzheitliches Entsäuerungsprogramm können Sie nicht nur Gesundheit und Selbstheilungskräfte verbessern, sondern auch maßgeblich zu Ihrem seelischen Gleichgewicht beitragen.
Positiver Nebeneffekt: dabei können auch überflüssige Pfunde „verloren gehen“.
Biochemie nach Dr. Schüßler
Die „Biochemische Heilweise“ wurde von dem Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) begründet, der nach langjähriger Beobachtung und Forschung zu dem Schluss kam, dass Krankheiten zu einem großen Teil auf der Grundlage eines gestörten Mineralhaushaltes entstehen, wobei das Fehlen eines bestimmten Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtige. Um den Mangel innerhalb einer Zellen, den sog. „Hunger der Zelle“, aufzufüllen, ist die Potenzierung der Salze notwenig. Die hoch verdünnten „feinstofflichen“ Mineralstoffe gelangen so direkt in das Zellinnere.
Die Biochemie nach Dr.Schüßler umfasst 12 „Funktionsmittel“ (Hauptmittel) und 15 „Ergänzungsmittel“ (Nebenmittel) und kann konstitutionell, symptomatisch und auch kosmetisch angewendet werden. Erkältungen, Schmerzen, Leistungs-störungen, akute und chronische Beschwerden und die Verwendung im Rahmen von Entgiftungskuren zeigen nur einen Teil der Anwendungsbereiche.
Blütenessenzen nach Dr. Bach
Aufbauend auf den historischen Wurzeln keltischer Heilkunst fand der britische Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) in der Landschaft von Wales 38 Pflanzen „höherer Ordnung“, die auf unbewusster Ebene seelische Selbstheilungskräfte und Harmonisierungsprozesse anstoßen können. Er war davon überzeugt, dass körperliche Leiden oft auch ursächlich auf negative Gemütszustände zurückzu-führen sind.
Die Bach-Blüten decken Themen wie Unsicherheit, Mutlosigkeit, mangelndes Selbstvertrauen, Angst, mentale Überreizung, Überaktivität, Erschöpfungszustände, mangelnde Abgrenzungsfähigkeit und Überfürsorge für andere Menschen ab.
Bachblüten können also auch seelische Wachstumsprozesse anstoßen, wenn z.B. aus Angst oder falsch verstandenem Sicherheitsbedürfnis an Einstellungen, Gewohnheiten und Lebenssituationen festgehalten wird, die emotional blockieren oder negative Gefühlszustände auslösen.
Kräuterstempel-Massage
Die Kräuterstempelmassage zählt in verschiedenen fernöstlichen Kulturkreisen zu den traditionellen, ganzheitlichen Heilmethoden. Hier kommen warme Öle, sanfter Stempel-Druck und duftende Kräuteressenzen zum Einsatz. Dabei wirkt die Kräuterstempelmassage nicht nur rein entspannend, sondern kann darüber hinaus auch zur Lösung von Blockaden und Harmonisierung der sog. Doshas (Ayurveda) dienen. Des Weiteren wirkt eine Kräuterstempelmassage stoffwechsel-anregend, entschlackend und hautpflegend. Sie kann eingesetzt werden bei Schlafstörungen, chronischer Müdigkeit, geistiger Erschöpfung, Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich, bei Gelenkproblemen, zur Unterstützung von Diäten und zur Behandlung von Cellulite.
Phytotherapie
Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Die traditionelle Phytotherapie war bis etwa 1800 unumstößliche Grundlage für alle Arzneibücher. Auch haben viele moderne pflanzliche Arzneizubereitungen oder daraus isolierte Reinstoffe eine lange Geschichte der Anwendung als Heilmittel. In der Phytotherapie verwendet man bestimmte Teile der Arzneipflanzen, wie Blätter oder Blüten, einzelne Bestandteile, wie ätherische Öle, und verschiedene Zubereitungen (z. B. Trocken-extrakte, Tinkturen, Preßsäfte, Tees).
Nicht nur die Wahl der richtigen Pflanze, sondern auch die Zubereitungsart und entsprechende Dosierung ist für den Therapieerfolg entscheidend. Ebenso ist die fundierte Kenntnis von Kontraindikationen und Wechselwirkungen für einen verantwortungsvollen Einsatz in der Praxis nötig. Aufgrund ihrer vielfältigen, über Jahrhunderte erprobten und erwiesenen Einsatzmöglichkeiten hat die Pflanzenheilkunde einen festen Platz in der Naturheilmedizin. Ihre Anwendungs-gebiete erstrecken sich von der innerlichen und äusserlichen Behandlung bis hin zur Beeinflussung der seelischen Befindlichkeit.
Spagyrik / Komplexmittel / Homöopathie
Der Begriff „Spagyrik“ wurde durch den bedeutenden Arzt und Naturphilosophen Paracelsus (1493-1541) geprägt. Dem griechischen Wortstamm entsprechend spielen bei der Herstellung spagyrischer Arzneimittel das „Trennen“ (spaein) und das wieder „Zusammenführen“ (ageirein) eine besondere Rolle. Als Ausgangsstoffe werden ausschließlich Pflanzen verwendet. Durch ihre besondere Aufbereitung werden wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe und die heilsamen Kräfte jeder Pflanze gewonnen. Bei der naturheilkundlichen Komplex-Heilweise werden Kombinationen aus verschiedenen spagyrisch aufbereiteten Pflanzen verwendet. Das Komplex- mittel-System verfügt über 8 Hauptreihen mit über 50 verschiedenen Komplex-Kombinationen. Nach dem Arzneimittelgesetz gehören diese Arzneimittel zur Homöopathie.
Die Komplex-Heilweise bietet ein eigenständiges Therapiesystem, bei dem das Krankheitsgeschehen als komplexes Zusammenspiel mehrerer Organsysteme aufgefasst und nach ganzheitsmedizinischen Gesichtspunkten beeinflusst wird. Die Wirkung der Mittel ist in erster Linie auf gestörte Stoffwechselvorgänge im Organismus gerichtet, um die Selbstheilungskräfte des Körpers gezielt zu aktivieren und zu unterstützen. Die Mittel wirken dabei als Reize, welche die aus dem Gleichgewicht geratenen Regulationsmechanismen wieder stabilisieren und den Organismus ausbalancieren. Sie können zur Behandlung chronischer und akuter Erkrankungen, wie Kopfschmerzen, Rheuma, Asthma, Erkältung und Grippe; aber auch bei psychischen Erkrankungen, wie Depressionen, Ängste oder Schlafstörungen eingesetzt werden.
Wirbelsäulen- und Gelenktherapie nach Dorn und DorSana
Die Therapie nach Dieter Dorn (1938-2011) ist eine sehr sanfte Methode der Wirbelsäulentherapie, mit der darüber hinaus auch Gelenkblockaden gut behandelt werden können oder sich Beinlängendifferenzen ausgleichen lassen. Die Behandlung erfolgt stets sanft und dynamisch ohne ruckartige Bewegungen. Sie kann eingesetzt werden bei Arthrose, Bandscheibenproblemen, Beklemmungs-gefühlen im Brustraum, Gelenkschmerzen, Gicht, Hexenschuss, Lumbago, Ischiasschmerzen, Knieschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Meniskusproblemen, Rückenschmerzen, Schulterschmerzen oder –beschwerden, Tennisarm, Schulter-Arm-Syndrom, Wirbelsäulenfehlstellungen und ähnlichen Beschwerden.
Bei der Behandlung von Wirbeln kann zusätzlich reflektorisch eine Wirkung auf innere Organe (Magen, Leber, Milz, Nieren etc.) erzielt werden. Bei Behandlung des Wirbels können die seitlich der Wirbelsäule austretenden Spinalnerven und damit die von ihnen versorgten Organ- und Gewebebereiche günstig beeinflusst werden. Ebenso können durch die Dorn-Therapie Akupunkturpunkte und -meridiane stimuliert werden, so dass sich durch eine Wirbelsäulenbehandlung z.B. auch Magenbeschwerden, Leberprobleme oder Nierenstörungen bessern können.
Wirbelsäulenmassage nach Breuß
Bei der Massage nach Rudolf Breuß (1899-1990) handelt es sich um eine energetische Massage des Rückens entlang der Wirbelsäule unter besonderer Berücksichtigung der Meridiane mit Johanniskraut-Öl und abschließender Auflage einer Schicht Seidenpapier. Diese Massage wird sanft, langsam und mit relativ wenig Druck ausgeführt und führt zu einer ungewöhnlich tiefen und sofortigen Entspannung. Akupunktur- bzw. Akupressurpunkte werden mitbehandelt, Johanniskraut-Öl wirkt beruhigend auf die Nerven, seelische Blockaden können sich lösen. Die Breuß-Massage kann zusätzlich zur Anwendung der Dorn-Therapie oder bei empfindsamen Personen sowie bei Bandscheibenschäden alternativ zur Dorn-Methode eingesetzt werden.
Hinweis nach HWG:
Ich mache darauf aufmerksam, dass viele Methoden der Naturheilkunde und biologischen Medizin im streng naturwissenschaftlichen Sinne nicht bewiesen sind und daher von der Schulmedizin nicht anerkannt werden.
Die Aussagen beruhen daher vorwiegend auf Erfahrungen der Therapeuten und Anwender der jeweiligen Methoden.


